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Köper / Twill - Der robuste Klassiker

Köper (auch Twill genannt) ist ein Gewebe mit charakteristischer diagonaler Rippenstruktur, das durch die spezielle Köperbindung entsteht. Neben der Leinwand- und Atlasbindung zählt die Köperbindung zu den drei Grundbindungsarten für Gewebe. Der schräg verlaufende Grat verleiht dem Stoff seine typische Optik und besondere Eigenschaften.

Eigenschaften von Köper

  • Sehr strapazierfähig und widerstandsfähig gegen Abnutzung
  • Formstabil auch nach wiederholtem Waschen
  • Angenehm weich trotz robuster Struktur
  • Reissfest und dicht gewebt
  • Besser drapierbar als Leinwandbindung

Verwendung von Köper

Arbeitskleidung und Berufsbekleidung
Hosen (z.B. Jeans, Chinos)
Jacken und Mäntel
Taschen und Rucksäcke
Polsterungen und Kissenbezüge

Pflegehinweise

1 Bei 40-60°C im Normalwaschgang waschen
2 Farbgleich waschen um Verfärbungen zu vermeiden
3 An der Luft trocknen um Fasern zu schonen
4 Mit mittlerer Hitze bügeln, leicht feucht oder mit Dampf

Nähtipps für Köper

Vor dem Zuschnitt bei 40°C vorwaschen da Naturfasern einlaufen können

Stoff mit rechter Seite nach unten legen und mit Stecknadeln fixieren

Universalnadel Stärke 80-90 verwenden

Häufige Fragen zu Köper

Was ist der Unterschied zwischen Köper und Leinwandbindung?
Bei der Köperbindung verläuft das Muster diagonal, während die Leinwandbindung ein schachbrettartiges Muster erzeugt. Köper ist dadurch weicher, drapierfähiger und robuster.
Ist Denim auch ein Köper?
Ja, Denim ist ein klassisches Beispiel für Köperbindung. Auch Gabardine und Cord basieren auf dieser Webart.
Läuft Köper beim Waschen ein?
Ja, besonders Baumwollköper kann beim ersten Waschen leicht einlaufen. Daher empfehlen wir immer ein Vorwaschen vor dem Zuschnitt.

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