Denim: Eigenschaften & Nähtipps | Stofflexikon
Denim ist ein robuster Köper-Baumwollstoff, der ursprünglich aus der französischen Stadt Nimes stammt ("de Nimes" = aus Nimes). Charakteristisch ist die diagonale Rippenstruktur und die typische Färbung, bei der nur die Kettfäden (meist mit Indigo) gefärbt werden, während die Schussfäden weiss bleiben. Dies verleiht Denim seine charakteristische Rückseite und den typischen Fading-Effekt beim Tragen.
Eigenschaften von Denim
- Extrem strapazierfähig und langlebig
- Charakteristische diagonale Köper-Bindung
- Entwickelt beim Tragen individuelle Abnutzungsmuster (Fading)
- Erhältlich in verschiedenen Gewichten: leicht (6-8 oz), mittel (9-12 oz), schwer (13+ oz)
- Auch als Stretch-Denim mit Elasthan-Anteil erhältlich
Verwendung von Denim
Pflegehinweise
Nähtipps für Denim
Spezielle Jeansnadel verwenden: Jeansnadeln (Stärke 90-110) haben eine verstärkte Spitze, die mehrere Stofflagen und Nähte durchdringt, ohne abzubrechen. Wechsle die Nadel regelmäßig, da Denim sie schnell abstumpft.
Dicke Stellen meistern: An Stellen mit vielen Stofflagen (z.B. Gurtbandansätze) kannst du den Stoff mit einem Hammer flach klopfen oder eine Hump-Jumper-Hilfe verwenden. Nähe langsam und hilf der Maschine durch Drehen am Handrad.
Typische Jeans-Details: Für authentische Jeans verwendest du kontrastfarbenes Garn (Orange/Gold) für Steppnähte, Nieten an Belastungspunkten und echte Metallknöpfe. Doppelte Kappnähte verstärken Seitennähte und Schrittnaht.
Häufige Fragen zu Denim
Was bedeutet die Unzen-Angabe (oz) bei Denim?
Was ist der Unterschied zwischen Raw Denim und gewaschenem Denim?
Welche Nähmaschine brauche ich für Denim?
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