Satin: Eigenschaften & Nähtipps | Stofflexikon
Satin ist eine spezielle Webart, bei der die Kettfäden über mehrere Schussfäden schweben. Dies erzeugt eine glänzende Vorderseite und eine matte Rückseite. Satin kann aus verschiedenen Fasern wie Seide, Polyester oder Acetat hergestellt werden. Der Stoff besticht durch seinen luxuriösen Glanz, seinen fließenden Fall und seine geschmeidige Haptik. Satin wird für elegante Abendmode, edle Heimtextilien und hochwertige Accessoires verwendet.
Eigenschaften von Satin
- Luxuriöser Hochglanz durch minimale Fadenverschränkung
- Fließender, eleganter Fall mit hohem Drapierkoeffizient
- Zwei Seiten – glänzende Vorderseite und matte Rückseite
- Geschmeidig und weich mit kühlendem Tragegefühl
- Vielseitig – kann aus Seide, Polyester oder Acetat gewebt werden
Verwendung von Satin
Pflegehinweise
Nähtipps für Satin
Schneide lagenweise: Satin ist sehr glatt und rutschig. Schneide immer nur eine Stofflage zur Zeit auf einer flachen Unterlage, um Verrutschen zu vermeiden. Verwende Mustergewichte statt Stecknadeln, um den Stoff zu fixieren. Nutze eine frische, scharfe Microtex-Nadel (Größe 60/8 oder 70/10) beim Nähen.
Stecke nur in der Nahtzugabe: Stecknadeln hinterlassen permanente Löcher in Satin. Stecke daher nur innerhalb der Nahtzugabe, niemals auf dem sichtbaren Stoff. Verwende extra feine Nadeln und entferne sie sofort nach dem Nähen. Teste bei empfindlichem Satin vorher an einem Reststück.
Nutze französische Nähte: Satin franst stark aus. Französische Nähte umschließen die Schnittkanten vollständig und sehen von beiden Seiten sauber aus. Alternativ kannst du eine Overlock verwenden. Arbeite mit niedriger Nähgeschwindigkeit, um ein gleichmäßiges Nahtbild zu erhalten und Stoffwellen zu vermeiden.
Häufige Fragen zu Satin
Ist Satin dasselbe wie Seide?
Knittert Satin leicht?
Wie pflege ich Satin richtig?
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